Traditionsgemäß feiert man in Bann immer noch die Kerwe, Kirmes oder Kirchweih, besser bekannt als die Bännjer Kerb.
Jedes Jahr im September und zwar am Sonntag vor dem Michelstag (29. September) steigt das höchste Fest im Ort. Von Freitag bis Dienstag tummeln sich die Kerwegäste in den Kneipen. Höhepunkt ist am Sonntag das aufstecken des Kerwestrauß durch die Straußbuwe sowie die Kerweredd. Bald ist es wieder soweit. Aus diesem Anlass folgen hier einige Bilder damit man sich überhaupt vorstellen kann was ein Kerwestrauß oder eine Kerweredd ist.


Bulldog met de Musik uffem Wa


Owwerstraußbu


Kerwestrauß ufstelle

     
     

Eine überlieferte Episode aus längst vergangener Zeit
Den Bännjern (in Bann geborener Einwohner Banns) wird bis heute eine kleine Unsitte nachgesagt.
In früheren Jahren brachten die Bauern von Bann wöchentlich ihre Produkte nach Landstuhl um sie dort auf dem Markt zu verkaufen. Waren alle Einkäufe erledigt so gönnte man sich auf dem Rückweg eine kleine Wegzehrung in Form von Wurst und Brot. Da die Bännjer ehemals aber sehr sparsam waren legte man besonderen Wert darauf ausschließlich ein Endstück einer Wurst zu bekommen! Die abgebundene Wurstpelle (in Bann besser als Worschtzippel bekannt) wurde nachdem das Stück Worscht gegessen war einfach auf den Weg fallen gelassen. Angeblich soll der Weg von Landstuhl nach Bann von Worschtzippeln gesäumt gewesen sein. Fragte nun in Landstuhl ein Fremder nach dem Weg nach Bann, so wurde ihm nur gesagt: "Do geh denne Worschtzippel noh, dann komm'sche direkt noh Bann."
!! Von da an waren die Bännjer als die Worschtzippel bekannt !!

1. Bännjer Worschtzippelfest ein voller Erfolg im Jahr 2002
Zur Eröffnung des 1. "Worschtzippelfests" 2002 am Samstag feuerten die Schützen aus Bann Böllerschüsse ab. Den Fassbieranstich absolvierte Ortsbürgermeister Arnold Germann vor den Augen zahlreicher prominenter Gäste, darunter die Marktgräfin Sickinger Land, Denise I. Eine Oldie-Night mit "Game Over" gab es am Samstagabend, einen Frühschoppen mit den Westpfälzer Musikanten am Sonntagmorgen.
Höhepunkt des zweitägigen "Worschtzippelfests" war jedoch die Ernennung zu Bännjern. Frauen und Männer, die mindestens 20 Jahre in der Gemeinde Bann wohnen, hat Ortsbürgermeister Arnold Germann gestern Nachmittag zu "Bännjer Worschtzippeln" ernannt. Zuvor hatten die "Worschtzippel-Anwärter" feierlich versprechen müssen, dass sie den Namen mit Stolz tragen und den Bach "Steinalb" in Ehren halten werden, die Bännjer Kerwe jährlich zünftig mitfeiern wollen, immer ein scharfes Taschenmesser mit sich führen, das Lied "Die Bännjer muss man ehren" bei jeder Gelegenheit singen und die Gemeinschaft und Gesellschaft fördern. Germann überreichte die Einbürgerungsurkunde mit einem riesigen Worschtzippel.
Warum die Bewohner von Bann "Worschtzippel" sind, enthüllte Germann: In früheren Jahren brachten die Bauern von Bann wöchentlich ihre Produkte nach Landstuhl. Dabei benutzten sie den Pfad, der von Bann aus oberhalb des Bärenlochs über die Melkerei die Steige hinunterführt nach Landstuhl. Nach getaner Arbeit marschierten die Bännjer . den beschwerlichen Weg zurück. Um sich etwas zu stärken, nahmen sie sich als Wegzehrung ein Stück Wurst und Weck mit. Unterwegs warfen sie die übrig gebliebene Wursthaut neben den Wanderpfad. Fragte in Landstuhl ein Fremder nach dem Weg nach Bann, dann hieß es prompt: "Geh einfach den Worschtzippel nach!"
Gesang, Tanz, Gaudi und Gedichtvorträge lockerten die "Vereidigung auf die Verfassung der Gemeinde Bann" auf. Der Kinderchor stimmte "Das Worschtzippellied" an .

Seither wurde das Bännjer Worschtzippelfescht jedes Jahr ordentlich gefeiert

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